Christopher Wilmes als Referent für Prüfen, Messen und DGUV V3

Inhouse-Seminar elektrische Prüfungen

DIN-VDE-Messungen und DGUV V3 als vollständigen Prüfprozess trainieren

Das Seminar führt von Sichtprüfung und Messplanung über Plausibilisierung und Mangelbewertung bis zu einem Protokoll, das technische Entscheidungen tatsächlich trägt.

  • Sichtprüfung
  • Messfolge
  • Bewertung
  • Dokumentation

Fachlicher Quellenstand: August 2026

Prüfkompetenz für den betrieblichen Fall

Teilnehmende üben den Weg zur Aussage, nicht nur die Reihenfolge am Messgerät

Format und Tiefe richten sich nach Anlagenarten, Prüfanlässen, vorhandenen Verfahren und Rolle der Teilnehmenden. Eigene Protokolle und typische Mängel können als anonymisierte Fallgrundlage dienen.

Prüfschritte werden auswendig gelernt

Warum ein Verfahren gewählt wird und welche Schutzfunktion es beurteilt, bleibt hinter der Routine verborgen.

Messwerte werden isoliert betrachtet

Sichtbefund, Erprobung, Anlagendaten und gegenseitige Plausibilisierung fließen nicht in die Bewertung ein.

Seminar endet ohne Betriebsbezug

Vorlagen, Rollen, Mangelweg und Nachprüfung des Auftraggebers bleiben nach dem Termin unverändert.

Vom Seminarauftrag zum verwertbaren Prüf- und Transferpaket

ArbeitsfeldBearbeitungArbeitsergebnis
ZielrollenElektrofachkräfte, Prüfpersonal, VEFK, Instandhaltung oder Führung mit Aufgaben und Vorkenntnissen differenzieren.Zielrollen- und Lernzielmatrix
PrüfrahmenAnlagenarten, Erst- oder Wiederholungsprüfung, betriebliche Verfahren, Geräte und häufige Abweichungen aufnehmen.Inhouse-Prüffallkatalog
FachmoduleSichtprüfung, Schutzmaßnahmen, ausgewählte Messverfahren, Grenzbezug und Messunsicherheit verständlich verbinden.Modulare Seminarunterlagen
PraxisfälleMessaufbau, Wert, Plausibilisierung, Befund und Maßnahme in Demonstration oder sicherer Übungsumgebung bearbeiten.Praxis- und Fallkarten
DokumentationVorhandene Protokolle auf Anlagenbezug, Aussage, Mangelbeschreibung, Verantwortlichkeit und Nachprüfung prüfen.Kommentierte Protokoll-Checkliste
TransferKonkrete Anpassungen an Ablauf, Vorlage oder Rollen mit Verantwortlichen und Folgetermin festhalten.Betrieblicher Transferplan

Transfer nach dem Inhouse-Termin

  • Betriebliche Prüfanweisung wird auf erkannte Lücken und missverständliche Entscheidungspunkte kontrolliert.
  • Protokollfelder werden so angepasst, dass Anlagenbezug, Befund und Folgemaßnahme eindeutig bleiben.
  • Wiederkehrende Messfehler fließen in kurze Praxisübungen und gerätebezogene Hinweise zurück.
  • Unklare Rollen zwischen Auftrag, Durchführung, Bewertung und Freigabe werden organisatorisch geklärt.
  • Ein vereinbarter Review prüft später, ob Dokumentation und Mangelbearbeitung tatsächlich besser funktionieren.

Arbeitsablauf

  1. 1

    Zielrollen, Anlagen und heutige Prüfpraxis erfassen

  2. 2

    Lernziele und sichere Praxisfälle auswählen

  3. 3

    Prüfweg in Theorie, Demonstration und Fallarbeit trainieren

  4. 4

    Dokumentation und betrieblichen Transfer abschließen

Beteiligte Rollen

  • auftraggebende technische Leitung
  • Elektrofachkräfte und betriebliches Prüfpersonal
  • verantwortliche Elektrofachkraft
  • Arbeitsschutz, Instandhaltung oder Qualitätsfunktion
  • Dozent und gegebenenfalls verantwortliche Übungsaufsicht

Benötigte Eingaben

  • Teilnehmerrollen und vorhandenes Vorwissen
  • Anlagenarten und konkrete Prüfanlässe
  • betriebliche Prüfanweisungen und Protokollmuster
  • eingesetzte Messgeräte und bekannte Fehlerbilder
  • sichere Übungsumgebung, Dauer und Transferziel

Klare Grenzen

  • das Seminar bestellt oder zertifiziert keine prüfende Person und ersetzt keine Prüfung ihrer persönlichen Qualifikation
  • ein Seminarfall ist keine reale Anlagenprüfung und begründet keine Freigabe oder Prüfplakette
  • betriebliche Prüffristen, Gefährdungsbeurteilung und Verantwortungsorganisation müssen vom Arbeitgeber festgelegt werden

Arbeitsprobe

Musterartefakt: Inhouse-Prüfpraxis-Transferplan

Der Plan verbindet Lernergebnis, betrieblichen Befund und konkrete Änderung nach dem Seminar.

  • Zielrolle und Prüfaufgabe
  • beobachtbares Lernergebnis
  • Praxisfall und Bewertungskriterium
  • Anpassung an Ablauf oder Protokoll
  • Owner, Termin und Wirksamkeitscheck

Passende Vertiefungen

Primärquellen und Stand

DGUV Vorschrift 3geltende Unfallverhütungsvorschrift für elektrische Anlagen und Betriebsmittel; die DGUV hat 2026 eine grundlegende Überarbeitung angekündigt

DGUV Information 203-072Fachwissen für wiederkehrende Prüfungen elektrischer Anlagen und ortsfester Betriebsmittel

§ 14 BetrSichVPrüfanlässe, Durchführung und Aufzeichnungen für prüfpflichtige Arbeitsmittel

DGUV: Modernisierung der VorschriftenEinordnung des laufenden Überarbeitungsprozesses; die angekündigte Novelle wird nicht als bereits geltendes Regelwerk dargestellt

Prüfseminar auf Ihre Praxis ausrichten

Nennen Sie Teilnehmerrollen, Anlagenarten, Prüfanlässe, vorhandene Protokolle, Messgeräte, typische Fehler und das gewünschte betriebliche Transferergebnis.

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