FI/RCD-Selector
Essentielles Tool Plausibilitätsmodell

FI/RCD-Selector

Der RCD-Selector nimmt die leidige Frage auseinander, welcher FI für welche Mischung aus Wallbox, Wärmepumpe, Elektronik und Standardstromkreisen wirklich plausibel ist. Das Tool trennt Standardfälle sauber von EV-/FU-/PV-nahen Sonderfällen.

A / F / B Typwahl direkt aus dem Lastmix abgeleitet
30 / 100 / 300 mA Anwendungsnahe Auslösestufen im Blick
Selektivität Vorgelagerte FI direkt mitbewerten
Fokus RCD-Typwahl, IΔn und Staffelung
Validierung Plausibilitätsmodell
Anschluss 3 Nachbar-Tools
Materialbeispiele 3 optionale Materialhinweise
Einordnung

FI/RCD-Selector für Planung, Angebot und Kundengespräch

Typ A, F oder B, Bemessungsstrom und Selektivität für echte Praxisfälle statt Bauchgefühl. Das Tool verhindert die klassische Fehlwahl zwischen Standard-FI und Spezialfall und macht das Ergebnis sofort argumentierbar.

Wann Sie das Tool nutzen

Der RCD-Selector nimmt die leidige Frage auseinander, welcher FI für welche Mischung aus Wallbox, Wärmepumpe, Elektronik und Standardstromkreisen wirklich plausibel ist. Das Tool trennt Standardfälle sauber von EV-/FU-/PV-nahen Sonderfällen.

Wichtige Eingaben

Lasttypen, Gesamtstrom, Netzform und die vorgelagerte Situation eingeben. Das Tool empfiehlt Typ, Bemessungsstrom, Auslösestufe und einen kurzen Selektivitätshinweis.

Was das Ergebnis bringt

Das Tool verhindert die klassische Fehlwahl zwischen Standard-FI und Spezialfall und macht das Ergebnis sofort argumentierbar.

Rechner

Lasttypen, Gesamtstrom, Netzform und die vorgelagerte Situation eingeben. Das Tool empfiehlt Typ, Bemessungsstrom, Auslösestufe und einen kurzen Selektivitätshinweis.

Plausibilitätsmodell, Grenzen und Auswahlkriterien

RCD-Typwahl fachlich begründen, bevor ein konkretes Gerät ausgewählt wird

Der Selector ordnet Lastmix, RCD-Typ, Bemessungsdifferenzstrom und Staffelung vor. Entscheidend bleiben Netzform, Verbraucherart, Herstellerangaben, mögliche Gleichfehlerströme, vorgelagerte Schutzorgane, Messkonzept und die konkrete Einbausituation.

EntscheidungWas das Tool vorbereitetWas fachlich geprüft wirdWarum das Vertrauen schafft
Typ A, F, B oder B+Einordnung anhand von Standardstromkreisen, Frequenzumrichtern, Ladeeinrichtungen, PV-/Speichertechnik und elektronischen VerbrauchernHerstellerangaben, interne Fehlerstromüberwachung, mögliche glatte Gleichfehlerströme und Vorgaben des AnlagenkonzeptsDie Empfehlung bleibt eine Typkategorie, kein blindes Produktversprechen
Bemessungsstrom und AuslösestufePlausible Größenordnung für RCD-Auswahl, Schutzbereich und AnlagenabschnittLaststrom, Vorsicherung, Leitungsschutz, Selektivität, Brandschutzanforderungen und MesswerteZu groß, zu klein oder falsch gestaffelt wird als Projektrisiko sichtbar
SelektivitätHinweis, ob vorgelagerte und nachgelagerte RCD-Struktur zueinander passen kannZeitverhalten, IΔn-Abstufung, Herstellerkennlinien, Anlagenaufteilung und BetriebsanforderungenDas Tool verkauft keine Scheinsicherheit, sondern markiert Nachweisbedarf
Prüfung und DokumentationArgumentierbare Vorauswahl für Angebot, Planung oder KundengesprächMess- und Prüfprotokolle, Auslöseprüfung, Funktionsprüfung, Unterlagen und VerantwortlichkeitenSicherheitsrelevante Entscheidungen bleiben dokumentierbar und überprüfbar

Materialbeispiele richtig einordnen

Produktkarten sind Beispiele, nicht die RCD-Freigabe für ein Projekt

Die nachgelagerten Materialbeispiele zeigen mögliche Kategorien wie RCD, Mess- oder Prüftechnik. Ob ein konkretes Gerät passt, hängt von Lastmix, Netzform, Schutzkonzept, Herstellerfreigabe, Vorsicherung, Einbauort und Messung ab.

Nächster fachlicher Schritt

RCD-Auswahl prüfen lassen

Das Rechnergebnis ist eine Orientierung. Wenn Grenzwerte, Netzbetreiberunterlagen, Schutzkonzept oder konkrete Ausführung eine Rolle spielen, sollte der Fall anhand der Projektdaten geprüft werden.

RCD-Auswahl prüfen lassen
Fachliche Prüfung vor Materialauswahl

Projekt prüfen lassen

Rechner liefern eine erste technische Orientierung. Für belastbare Entscheidungen zählen Netzform, Schutzkonzept, TAB, Herstellerangaben, Messwerte und die konkrete Einbausituation.

Projekt fachlich einordnen lassen
Materialbeispiele nach der fachlichen Einordnung

Optionale Materialbeispiele

Diese Beispiele zeigen mögliche Produktkategorien. Sie ersetzen keine projektspezifische Planung, keine Herstellerprüfung und keine Abstimmung mit Netzbetreiber, TAB oder Anlagenkonzept.

Die Auswahl bleibt beispielhaft und nachrangig zur technischen Prüfung.

Relevante Auswahlkriterien
  • Netzform, Einbauort und Umgebungsbedingungen
  • Bemessungsdaten, Vorsicherung und Schutzkonzept
  • Herstellerangaben, TAB, Anlagenkonzept und Dokumentation

Wichtig: Materialbeispiele sind keine normative Lösung und keine Freigabe für den konkreten Einbau. Maßgeblich bleiben Projektunterlagen, Herstellerangaben, Schutzkonzept, Messung und fachliche Prüfung.

FLIR
Thermo-CheckFLIRMess- und Prüftechnik

FLIR E8 Pro Wärmebildkamera

Wärmebildkamera für Hotspots, Übergangswiderstände, Verteilungen, Kabeltrommeln und Fehlersuche.

Mess- und Prüftechnikoptionale MaterialbeispieleMessungAmazon.de
Materialbeispiel-LinkAmazon-Suche zum Modell
  • Ergänzt elektrische Rechnung um sichtbare Wärmebilder
  • Besonders stark bei Verteilungen, Klemmen und Trommeln
  • Premium-Tool für Fehlersuche und Kundenkommunikation
Doepke
PraxisbeispielDoepkeRCD / FI

Doepke DFS4 040-4/0,03-A

Vierpoliger FI Typ A für Wohnbau, klassische Unterverteilungen und saubere RCD-Empfehlungen.

RCD / FIoptionale MaterialbeispieleRCDAmazon.deModellbezogener MaterialhinweisASIN B0014DOQFM
Materialbeispiel-LinkProduktseite oder ModelltrefferASIN B0014DOQFM
  • Guter Standard für klassische FI-Fälle im Wohnbau
  • Passend für FI-/RCD-Auswahl mit hoher Marktverfügbarkeit
  • Stark für Angebotsfälle mit klarer Typ-A-Logik

Werbung / Partnerhinweis: Alle Materialbeispiel-Links führen zu Amazon.de und enthalten die Partnerkennzeichnung. Beim Kauf kann eine Provision anfallen; Preise und Verfügbarkeit werden erst auf Amazon.de verbindlich angezeigt.

Partnerhinweis: Links zu Materialbeispielen können zu Amazon.de führen; für qualifizierte Käufe kann eine Provision entstehen. Die technische Einordnung, Planung und Bewertung bleiben davon unabhängig.

Report- und Kundenmodus
FI/RCD-Selector

Das Tool verhindert die klassische Fehlwahl zwischen Standard-FI und Spezialfall und macht das Ergebnis sofort argumentierbar.

Plausibilitätsmodell RCD-Typwahl, IΔn und Staffelung
  • A / F / BTypwahl direkt aus dem Lastmix abgeleitet
  • 30 / 100 / 300 mAAnwendungsnahe Auslösestufen im Blick
  • SelektivitätVorgelagerte FI direkt mitbewerten
Im Kundenmodus werden Fachdetails reduziert dargestellt. Der Export verwendet den Browserdruck und kann direkt als PDF gespeichert werden.
Kundenfazit
FI/RCD-Selector

Das Tool verhindert die klassische Fehlwahl zwischen Standard-FI und Spezialfall und macht das Ergebnis sofort argumentierbar.

Für das Gespräch mit Kunden oder Auftraggebern reduziert, klar und ohne Rechenballast.

Technische Kerndaten

Was der Bericht im Hintergrund mitgibt

  • Der passende FI-Typ wird aus Lastmix und Einbausituation hergeleitet.
  • Modus: Plausibilitätsmodell
  • Zur späteren Integration werden Formzustand, Ergebniswerte und sichtbare Karten automatisch aufgenommen.

Profi-Support für Sonderfälle

Wenn der Rechner gelb oder rot wird, ist genau der richtige Moment für einen realen Projekt-Check, eine Schulung oder eine belastbare Zweitmeinung.

Projektanfrage

Projektfall anfragen

Mit wenigen Angaben schicken wir den Fall als saubere Projektanfrage ins System.

Tool FI/RCD-Selector
Validierung Plausibilitätsmodell
Fazit Der passende FI-Typ wird aus Lastmix und Einbausituation hergeleitet.
Passt als Nächstes

Gezielte Anschluss-Tools

Diese Rechner passen fachlich am nächsten zum aktuellen Fall und helfen, ohne Sprung ins Leere weiterzudenken.

PV / NotstromÜberspannungsschutz & SPD-Planer

Starke Überschneidung bei PV / Notstrom, Schutz.

PVSCHUTZERDUNGZÄHLERSCHRANK
SPD-Planer öffnen

Häufige Fragen

Elektriker zuerst, aber so formuliert, dass die Ergebnisse auch im Kundengespräch anschlussfähig bleiben.

Warum reicht Typ A nicht immer?

Weil manche Lasten mit Frequenzumrichter, EV-Ladung oder besonderer Elektronik Anforderungen erzeugen, die über den klassischen Typ-A-Fall hinausgehen.

Ist ein größerer FI immer die sichere Wahl?

Nein. Zu groß oder falsch gestaffelt löst weder die Typfrage noch die Selektivität automatisch.

Was liefert der Selector am Ende konkret?

Eine Empfehlung für Typ, Bemessungsstrom, IΔn und einen kurzen Hinweis, ob die vorgeschaltete Struktur dazu plausibel bleibt.

Normative und fachliche Basis

Im Tool ist getrennt, was harte Vorgabe ist, was konservativer Default ist und was als gaengige Praxis nur als Planungsstart dient.

  • IEC 60364-5-52 Spannungsfall, Parallelleiter, Strombelastbarkeit und 6/8-%-Korridore bei privater Versorgung.
  • DGUV: Funktionsprüfung von RCDs Praxisnahe Hinweise zur manuellen Funktionsprüfung und wiederkehrenden Kontrolle von RCDs.
  • BNetzA Wallbox-FAQ Anmeldung, Steuerbarkeit und Anwendungsbereich für Ladeeinrichtungen in der Niederspannung.