Modulkennwerte, Temperaturbereich und Wechselrichtergrenzen sind Eingangsgrößen der späteren Stringauslegung.

Ingenieurbüro Wilmes · Christopher Wilmes
Photovoltaik-Planung
Von der Fläche zum Anlagenkonzept.
01 / Photovoltaik-Planung
Von der Fläche zum Anlagenkonzept.
Aus Dach oder Freifläche wird eine zusammenhängende Planung: Belegung, elektrische Struktur, Anschluss und Betriebsweise. Für Gewerbe, Kommunen und Projektentwickler entstehen nachvollziehbare Planstände statt isolierter Einzelentscheidungen.
02 / Belegung und Randbedingungen
Nicht jede freie Fläche
ist schon eine Modulfläche.
Ein Dach und ein Grundstück stellen unterschiedliche Fragen. Im Konzept bleiben Freiräume sichtbar, und eine spätere Erweiterung erhält bereits heute einen eindeutigen Platz.
Proportioniertes Konzeptmuster · keine Ausführungsplanung
36 Module · 16,2 kWp angenommene Modulleistung.
Welche Fläche steht tatsächlich zur Verfügung?
Zwei exemplarische Dachöffnungen und ein durchgehender Zugang bleiben frei. Die belegbare Fläche ergibt sich aus diesen Randbedingungen, nicht allein aus der Gebäudegröße.
Alle vier Teilfelder sind im Konzept belegt.
- Benötigte Grundlagen
- Dachaufbau, Tragfähigkeit, Entwässerung, Brandschutzkonzept und bestehende technische Aufbauten.
- Aussagegrenze
- Die gezeichneten Freiräume sind gewählte Modellabstände. Sie ersetzen keine projektbezogene Prüfung von Statik, Brandschutz oder Zugänglichkeit.
Elektrische Struktur / PV-D-01
Ein Teilfeld.
Ein eindeutiger Anschlussweg.
Die Belegungszeichnung und das elektrische Konzept müssen denselben Anlagenstand beschreiben. Teilfelder sind hier räumliche Zuordnungen, keine fertig dimensionierten Strings.
Teilfeld A
36 Module · 16,2 kWp angenommene Modulleistung.
Wechselrichter
DC-Zuordnung, Wechselrichter und AC-Anbindung projektbezogen dimensionieren.
Netz und Nutzung
Verknüpfungspunkt, Messung, Schutz und Betriebskonzept gemeinsam abstimmen.
Trassen, Verlegebedingungen, Bemessung und Schutzkonzept benötigen eigene Berechnungen und Abstimmung.
Energiemengen, Steuerungsfunktionen und Anschlussbedingungen werden auf den konkreten Betriebsfall bezogen.
Alle Anlagenfälle und Ausbauvarianten
Gewerbedach
Zwei exemplarische Dachöffnungen und ein durchgehender Zugang bleiben frei. Die belegbare Fläche ergibt sich aus diesen Randbedingungen, nicht allein aus der Gebäudegröße.
Dachaufbau, Tragfähigkeit, Entwässerung, Brandschutzkonzept und bestehende technische Aufbauten.
Gesamte Musterbelegung
152 Module × 450 Wp = 68,4 kWp; 0 freie Reservepositionen. Alle vier Teilfelder sind im Konzept belegt.
Mit Ausbaureserve
116 Module × 450 Wp = 52,2 kWp; 36 freie Reservepositionen. Teilfeld D bleibt zunächst frei. Anschluss, Leitungswege und spätere Integration sind dennoch frühzeitig abzustimmen.
Die gezeichneten Freiräume sind gewählte Modellabstände. Sie ersetzen keine projektbezogene Prüfung von Statik, Brandschutz oder Zugänglichkeit.
Freifläche
Sechs Tischreihen werden durch eine mittige Erschließungsachse geteilt. Eine Fläche für technische Einrichtungen bleibt von Modulen frei.
Vermessung, Geländeverlauf, Flächenrechte, Bodenverhältnisse, Erschließung und Genehmigungsstand.
Gesamte Musterbelegung
140 Module × 450 Wp = 63 kWp; 0 freie Reservepositionen. Alle vier Teilfelder sind im Konzept belegt.
Mit Ausbaureserve
108 Module × 450 Wp = 48,6 kWp; 32 freie Reservepositionen. Teilfeld D bleibt zunächst frei. Anschluss, Leitungswege und spätere Integration sind dennoch frühzeitig abzustimmen.
Das ebene Muster ist kein Gelände- oder Verschattungsmodell. Abstände, Gründung und zulässige Nutzung müssen am tatsächlichen Standort ermittelt werden.
Technischer Rahmen: VDE FNN, Technische Anschlussregeln. Die passende Spannungsebene und die konkreten Anforderungen werden projektbezogen eingeordnet; das Muster trifft darüber keine Festlegung.
03 / Anlagenperspektiven
Die Fläche wird zur Anlage.
Bauliche Randbedingungen, Modulfelder und elektrische Übergänge gehören in dieselbe Betrachtung. Das räumliche Muster folgt der ausgewählten Belegung.
Proportioniertes Konzeptmuster · keine Ausführungsplanung
01 / 03
Standort und Belegung
Flächen, Freiräume und Teilfelder gemeinsam betrachten.
04 / Betriebsfall und Energiebilanz
Gleiche Anlage.
Ein anderer Tagesablauf.
Der Tagesbedarf bleibt gleich. Wird der Verbrauch später benötigt, ändert sich die direkte Nutzung der PV-Erzeugung. Ein Speicher verschiebt nur tatsächlich vorhandenen Überschuss.
Frei gewählter Modelltag / keine Ertragsprognose
Der Schwerpunkt des frei gewählten Verbrauchsprofils liegt während der Erzeugungsstunden.
Erzeugung, Verbrauch und Netzbezug sind als Stundenwerte in der Modelltabelle aufgeführt.
12:00–13:00 Uhr: 54,7 kW PV, 45 kW Verbrauch, 0 kW Netzbezug.
Leistungswege / Modellstunde
Der Überschuss lädt den Speicher.
PV direkt zur Nutzung: 45 kW; PV in den Speicher: 9,7 kW; PV in das Netz: 0 kW; Speicher zur Nutzung: 0 kW; Netz zur Nutzung: 0 kW.
Leistungswege als Werte
- PV direkt zur Nutzung
- 45 kW
- PV in den Speicher
- 9,7 kW
- PV in das Netz
- 0 kW
- Speicher zur Nutzung
- 0 kW
- Netz zur Nutzung
- 0 kW
Was im Speicher bleibt.
Energieinhalt über dieselbe Stunde. Die Abgabe ist bereits um den angenommenen Entladeverlust vermindert.
- Zu Beginn
- 4kWh
- PV-Ladung
- 9,7kWh
- An die Nutzung
- 0kWh
- Modellverlust
- 0kWh
- Zum Ende
- 13,7kWh
4 kWh Anfangsinhalt + 9,7 kWh Ladung − 0 kWh Abgabe − 0 kWh Verlust = 13,7 kWh Endinhalt.
Gerundete Anzeige. Berechnung mit ungerundeten Werten; 90 % Entladewirkungsgrad im Muster. Annahmen und Stundenwerte
Der vollständige Modelltag
Die Zeitlage
macht den Unterschied.
Der Vergleich verwendet dieselbe Belegung und denselben Verbrauch. Ausschließlich die gewählte Speicherkapazität unterscheidet die beiden Bilanzfälle.
357,3 kWh Erzeugung · 771 kWh Verbrauch im Muster.
Modellannahmen und vollständige Stundenwerte
Jedes gezeichnete Modul wird mit 450 Wp angenommen. Die frei gewählte PV-Tageskurve wird auf 80 % der daraus errechneten kWp-Zahl skaliert. Dieser Spitzenfaktor ist eine Modellannahme, keine standortbezogene Ertrags- oder Verlustberechnung. Dach und Freifläche erhalten dieselbe normierte Tageskurve; Neigung und Standort wirken in dieser vereinfachten Bilanz nicht auf den Ertrag.
Stundenmittelwerte über jeweils eine Stunde. Verbrauchsfall „später“: um sechs Stunden verschobenes Profil bei identischem Tagesbedarf. Speicher anfangs leer, nur PV-Überschussladung, 50 kW Lade- und Entladegrenze, 90 % Entladewirkungsgrad. Restenergie am Tagesende bleibt in der Bilanz. Keine Tarifoptimierung, Jahresautarkie oder Wirtschaftlichkeitsprognose.
| Stunde | PV kW | Last kW | PV direkt kW | Ladung kW | Abgabe kW | Netzbezug kW | Einspeisung kW | Verlust kWh | Speicher Ende kWh |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 0:00 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 |
| 1:00 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 |
| 2:00 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 |
| 3:00 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 |
| 4:00 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 | 14 | 0 | 0 | 0 |
| 5:00 | 0 | 18 | 0 | 0 | 0 | 18 | 0 | 0 | 0 |
| 6:00 | 1,1 | 28 | 1,1 | 0 | 0 | 26,9 | 0 | 0 | 0 |
| 7:00 | 6,6 | 40 | 6,6 | 0 | 0 | 33,4 | 0 | 0 | 0 |
| 8:00 | 19,2 | 48 | 19,2 | 0 | 0 | 28,8 | 0 | 0 | 0 |
| 9:00 | 33,9 | 48 | 33,9 | 0 | 0 | 14,1 | 0 | 0 | 0 |
| 10:00 | 44,9 | 48 | 44,9 | 0 | 0 | 3,1 | 0 | 0 | 0 |
| 11:00 | 52 | 48 | 48 | 4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 4 |
| 12:00 | 54,7 | 45 | 45 | 9,7 | 0 | 0 | 0 | 0 | 13,7 |
| 13:00 | 51,4 | 45 | 45 | 6,4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 20,1 |
| 14:00 | 42,7 | 45 | 42,7 | 0 | 2,3 | 0 | 0 | 0,3 | 17,6 |
| 15:00 | 30,1 | 45 | 30,1 | 0 | 14,9 | 0 | 0 | 1,7 | 1 |
| 16:00 | 15,9 | 43 | 15,9 | 0 | 0,9 | 26,2 | 0 | 0,1 | 0 |
| 17:00 | 4,9 | 42 | 4,9 | 0 | 0 | 37,1 | 0 | 0 | 0 |
| 18:00 | 0 | 40 | 0 | 0 | 0 | 40 | 0 | 0 | 0 |
| 19:00 | 0 | 34 | 0 | 0 | 0 | 34 | 0 | 0 | 0 |
| 20:00 | 0 | 28 | 0 | 0 | 0 | 28 | 0 | 0 | 0 |
| 21:00 | 0 | 23 | 0 | 0 | 0 | 23 | 0 | 0 | 0 |
| 22:00 | 0 | 18 | 0 | 0 | 0 | 18 | 0 | 0 | 0 |
| 23:00 | 0 | 15 | 0 | 0 | 0 | 15 | 0 | 0 | 0 |
Übergreifende Einordnung: Fraunhofer ISE, Aktuelle Fakten zur Photovoltaik. Die Zahlen dieser Demonstration stammen nicht aus dieser Veröffentlichung, sondern aus den oben genannten Musterannahmen.
05 / Grundlagen und Bezug
Fläche allein ergibt noch keine Anlagenplanung.
Belegung, elektrische Struktur und Betriebsweise benötigen unterschiedliche Grundlagen. Ihr Planstand verbindet diese Angaben, ohne offene Fragen zu verdecken.
01Flächen- und BestandsunterlagenBelegungsgrundlage
Für die Bearbeitung
Geometrie, Bestand und bekannte Einschränkungen bestimmen den räumlichen Ausgangspunkt für die geplante Belegung.
Bei offenen Angaben
Planqualität und örtlichen Bezug klären. Freie Fläche wird nicht mit statisch oder genehmigungsseitig freigegebener Fläche gleichgesetzt.
02Lastgang und geplante zusätzliche VerbraucherVerbrauchsbezug
Für die Bearbeitung
Lastgang und neue Verbraucher helfen, Erzeugung und Nutzung im selben Zeitbezug zu betrachten.
Bei offenen Angaben
Zeitreihenqualität und zusätzliche Bedarfsannahmen dokumentieren; ein Website-Modelltag ersetzt keine Standortdaten.
03Vorhandene Anschluss- und AnlagendatenAnlagenstruktur
Für die Bearbeitung
Vorhandene Anschluss- und Anlagendaten verbinden Belegung, Wechselrichter und Verteilungen mit der elektrischen Umgebung.
Bei offenen Angaben
Fehlende Anschlussinformationen oder unklare Systemgrenzen vor der weiteren Ausarbeitung zuordnen.
04Projektstand und Ergebnisse bisheriger AbstimmungenAbstimmungsstand
Für die Bearbeitung
Bisherige Entscheidungen und Planrevisionen zeigen, worauf die nächste Bearbeitung tatsächlich aufbauen kann.
Bei offenen Angaben
Überholte Varianten und aktuelle Entscheidungen trennen; offene Beiträge von Bauherrn und Fachbeteiligten festhalten.
Ein vollständiges Unterlagenpaket ist keine Voraussetzung für das erste Gespräch. Vorhandenen Stand, fehlende Grundlagen und sinnvolle nächste Bearbeitung klären wir gemeinsam.
Ausgangslage besprechen ↗06 / Was Wilmes bearbeitet
Ihre Aufgabe. Die passende Bearbeitung.
Fläche und Belegung
Dach oder Freifläche, bekannte Einschränkungen und geplante Nutzung zusammenführen. Verfügbare Fläche ist nicht gleich freigegebene Belegungsfläche.
Fachlich vertiefen ↗Belegungskonzept mit dokumentierten Randbedingungen.
Elektrische Struktur
Module, Wechselrichter, Verteilungen und Netzanschluss in der vereinbarten Tiefe planen. Schutz, Messung und Regelung werden als Schnittstellen mitgeführt.
Fachlich vertiefen ↗Prinzipschema und koordinierte elektrotechnische Planung.
Betriebsweise und Ausbau
Erzeugung und Last mit einheitlichem Zeitbezug betrachten. Speicher und Ladebedarfe werden als mögliche Systembausteine eingeordnet.
Fachlich vertiefen ↗Betriebskonzept und technisch vergleichbare Varianten.
07 / Der Anlagenstand wird zur Arbeitsunterlage
Fläche. Struktur. Betrieb.
Ein gemeinsamer Planbezug.
Belegung, elektrische Zuordnung und Tagesbetrachtung werden in zusammengehörige Musterunterlagen übertragen. Offene Grundlagen bleiben sichtbar; ein Modellstand wird nicht als Freigabe ausgegeben.
01 / Belegung
Die Fläche wird zum nachvollziehbaren Planstand.
Belegung, Teilfelder und Ausbaureserve werden zusammen dokumentiert. Offene Grundlagen bleiben vor einer weiteren Detaillierung sichtbar.
- Im Muster / Zu klären
- Dachaufbau, Tragfähigkeit, Entwässerung, Brandschutzkonzept und bestehende technische Aufbauten.
PV-Planungsunterlage
Belegung und Ausbaufolge
Flächenstand, Teilfelder und offene Voraussetzungen bleiben zusammen lesbar.
| Planstand | PV-D-01 · Gewerbedach |
|---|---|
| Belegung | 152 Module × 450 Wp = 68,4 kWp |
| Teilfelder | A: 36 Module · B: 40 Module · C: 40 Module · D: 36 Module |
| Ausbaureserve | 0 zusätzliche Modulpositionen im Muster |
| Zu klären | Dachaufbau, Tragfähigkeit, Entwässerung, Brandschutzkonzept und bestehende technische Aufbauten. |
| Grenze | Die gezeichneten Freiräume sind gewählte Modellabstände. Sie ersetzen keine projektbezogene Prüfung von Statik, Brandschutz oder Zugänglichkeit. |
02 / Anlagenstruktur
Vom Teilfeld bis zum Netzübergang.
Die elektrische Struktur erhält einen eindeutigen Anlagenbezug. DC- und AC-Seite sowie Netzanschluss werden als zusammenhängende Planungsaufgabe eingeordnet.
- Im Muster / Bearbeitungsstand
- Konzeptmuster: keine String-, Leitungs- oder Wechselrichterdimensionierung.
PV-Planungsunterlage
Elektrische Anlagenstruktur
Teilfeld, elektrische Zuordnung und Anschluss bilden eine gemeinsame Bearbeitungsgrundlage.
| Bezug | PV-D-01 · Teilfeld A |
|---|---|
| Teilfeld | 36 Module · 16,2 kWp angenommene Modulleistung. |
| DC / AC | DC-Zuordnung, Wechselrichter und AC-Anbindung projektbezogen dimensionieren. |
| Netzübergang | Verknüpfungspunkt, Messung, Schutz und technische Anschlussbedingungen abstimmen. |
| Bearbeitungsstand | Konzeptmuster: keine String-, Leitungs- oder Wechselrichterdimensionierung. |
03 / Tagesbilanz
Eine Stunde im Zusammenhang des Tages.
Energieflüsse und Speicherstand folgen demselben gewählten Zeitfenster. Der ausgewiesene Tagesbezug wird nicht zu einer Jahresprognose erweitert.
- Im Muster / Leistungswege
- PV direkt zur Nutzung: 45 kW; PV in den Speicher: 9,7 kW; PV in das Netz: 0 kW; Speicher zur Nutzung: 0 kW; Netz zur Nutzung: 0 kW.
PV-Planungsunterlage
Betrieb und Tagesbilanz
Der gleiche Anlagenstand wird mit einem offen gelegten Verbrauchsfall betrachtet.
| Bezug | PV-D-01 · Verbrauch tagsüber |
|---|---|
| Tageswerte | 357,3 kWh PV · 771 kWh Bedarf |
| Netzbezug | 415,7 kWh mit 100 kWh Speicher; 433,8 kWh ohne Speicher |
| Zeitfenster | 12:00–13:00 Uhr: 54,7 kW PV, 45 kW Verbrauch, 0 kW Netzbezug. |
| Leistungswege | PV direkt zur Nutzung: 45 kW; PV in den Speicher: 9,7 kW; PV in das Netz: 0 kW; Speicher zur Nutzung: 0 kW; Netz zur Nutzung: 0 kW. |
| Speicher in dieser Stunde | 4 kWh Anfangsinhalt + 9,7 kWh Ladung − 0 kWh Abgabe − 0 kWh Verlust = 13,7 kWh Endinhalt. |
| Bilanzrest | 0 kWh Speicherinhalt am Tagesende · 2 kWh Modellverluste |
| Grenze | Frei gewählter Modelltag, kein Jahresertrag und keine Wirtschaftlichkeitsbewertung. |

08 / Zusammenarbeit
Von der Fläche zum abgestimmten Anlagenstand.
Belegung, elektrische Struktur und Betriebsweise werden zusammengeführt. Das Ergebnis ist ein nachvollziehbarer Planstand, nicht nur eine Anzahl möglicher Module.
-
01
Fläche und Bedarf
Welche Fläche und welche Nutzung sind tatsächlich Grundlage?
Planungsfläche und Betriebsziel einordnen. Statik, Brandschutz und Genehmigungsfragen werden den zuständigen Fachbeteiligten zugeordnet.
- Arbeitsgrundlage
- Dach- oder Freiflächenunterlagen, Nutzung und bekannte Einschränkungen.
- Abstimmung mit
- Bauherr, Projektentwicklung und betroffene Fachplaner.
Übergabe / 01Flächen- und Anforderungsübersicht mit Klärungsbedarf.
-
02
Anlagenstruktur
Wie wird aus der Belegung ein elektrisches System?
Belegung, Wechselrichterstruktur, Verteilungen und elektrische Übergänge in der beauftragten Tiefe entwickeln.
- Arbeitsgrundlage
- Geeignete Flächenbasis und abgestimmte Planungsanforderungen.
- Abstimmung mit
- Elektrofachplanung und Projektverantwortliche.
Übergabe / 02Belegungskonzept und elektrisches Prinzipschema.
-
03
Betrieb und Anschluss
Welche Randbedingungen prägen die Nutzung der Erzeugung?
Erzeugung, Verbrauch und mögliche Speicherbezüge mit einheitlichem Zeitbezug betrachten. Anschlussfragen und zusätzliche Untersuchungen werden gesondert geklärt.
- Arbeitsgrundlage
- Lastdaten, Anschlussunterlagen und geplante weitere Verbraucher.
- Abstimmung mit
- Betreiber, Anschlussbeteiligte und weitere Systemplaner.
Übergabe / 03Betriebs- und Anschlusskonzept mit dokumentierten Varianten.
-
04
Planlieferung
Welche Unterlagen werden für die nächste Projektphase benötigt?
Planstände, Eingangsgrößen und Schnittstellen geordnet übergeben. Baubegleitung und spätere Änderungen werden ausdrücklich als weitere Aufgaben abgegrenzt.
- Arbeitsgrundlage
- Koordinierte Variantenentscheidung und vereinbarte Planungstiefe.
- Abstimmung mit
- Bauherr, Projektleitung und gegebenenfalls Ausführungsunternehmen.
Übergabe / 04PV-Planungspaket mit Revisionsstand und Anschlussaufgaben.
Den vorhandenen Projektstand gemeinsam einordnen.
Aufgabe besprechen ↗09 / Fachlicher Zusammenhang
Die Frage weiterdenken.
Eine veröffentlichte Einordnung, ihre Verbindung zur Aufgabe und ein passendes Muster zum Weiterarbeiten.
Fachliche Perspektive
Wie passen Anlagenkonzept und Anschlussunterlagen zusammen?
PV-Anschluss im Niederspannungsnetz: Der Engpass sitzt oft im Prozess
Der Beitrag verfolgt den Übergang von der PV-Anlage zur Anschlussprüfung. Betriebsfall, Messkonzept und Dokumentation werden gemeinsam betrachtet, statt erst bei der Inbetriebsetzung aufeinanderzutreffen.
Beitrag lesen ↗Verbindung zur Aufgabe
- 01
Betriebsfall
Erzeugung, Einspeisung und gegebenenfalls Speicherbetrieb eindeutig beschreiben.
- 02
Messbezug
Messpunkt und technische Beschreibung mit den Anschlussunterlagen zusammenführen.
- 03
Nachweis
Voraussetzungen und offene Punkte einer Variante nachvollziehbar festhalten.
Interaktive Muster dieser Seite
PV-Konzept und Anschlussbetrachtung
Belegung, elektrische Struktur und ausgewählter Bezugsfall bleiben in den Mustern verbunden.
Muster ansehen ↗Eigener veröffentlichter Fachbeitrag, kein unabhängiger Projektnachweis. Das Datum bezeichnet die Erstveröffentlichung, nicht die aktuelle Geltung technischer oder rechtlicher Aussagen. Für einen Auftrag werden Quellenstand und Anwendungsbereich gesondert geprüft.
Fachlich weiter
10 / Vor der Zusammenarbeit
Die wesentlichen Fragen.
Was ist konkret Bestandteil des Auftrags?
Aufgaben, Planungstiefe, Ergebnisse, Abstimmungen und Termine werden vor Beginn festgelegt. Mögliche Ergebnisse dieser Leistung sind Belegung und Ausbaufolge, Elektrische Anlagenstruktur, Betrieb und Tagesbilanz. Nicht jede genannte Leistung ist automatisch enthalten.
Welche Grenzen sind zu beachten?
Der Modelltag ist frei gewählt, keine Ertragsprognose und kein Kundenprojekt. Statik, Brandschutz, Genehmigungen und Netzanschlussfreigaben benötigen die jeweils zuständigen Fachbeteiligten.
Wie kann die Zusammenarbeit beginnen?
Beschreiben Sie Ihre Ausgangslage, die anstehende Entscheidung und den vorhandenen Unterlagenstand. Daraus werden die sinnvolle Bearbeitung und die erforderlichen Beteiligten abgeleitet.
11 / Ihr Vorhaben / Der nächste Schritt
Welche Entscheidung
steht bei Ihnen an?
Ein Projektstand. Eine konkrete Frage. Eine gemeinsame Grundlage.
Ihre Angaben werden erst über das Kontaktformular übermittelt.