Christopher Wilmes mit Tablet in einem Raum mit elektrischen Schaltanlagen

Ingenieurbüro Wilmes / Netzplanung und Netzausbau

Lastfluss und Szenarien.

Gleiche Grundlage. Vergleichbare Varianten.

Christopher WilmesNetzentwicklung / Fachthema

Technischer Zusammenhang / Illustratives Muster

Ein Ergebnis braucht seinen Bezugsfall.

Veränderte Last, Einspeisung oder Schaltung führen zu unterschiedlichen Untersuchungen. Eine Variante ist erst verständlich, wenn ihre Änderung gegenüber dem Ausgangsfall sichtbar bleibt.

Ein Ergebnis braucht seinen Bezugsfall.Schematische fachliche Zuordnung: Modellstand, Last / Erzeugung, Schaltfall, Ergebnis. Kein Ausführungsplan.ModellstandLast / ErzeugungSchaltfallErgebnis
Fachliche ZuordnungKein Kundenprojekt · keine Liveverbindung
Betrachtung

01 / Modellbasis

Beschreiben alle Daten dasselbe Netz?

Topologie, Betriebsmitteldaten und offene Modelllücken auf einen benannten Stand bringen.

Arbeitsergebnis
Modellsteckbrief mit Herkunft, Stand und Abgrenzung.
Abstimmung
Netzplanung

02 / Betriebsfall

Was wird gleichzeitig angenommen?

Lasten, Einspeisung und Zeitbezug dokumentieren. Messwert und Annahme bleiben unterscheidbar.

Arbeitsergebnis
Szenarioblatt mit Eingangsgrößen und Gleichzeitigkeiten.
Abstimmung
Netzplanung / Betrieb

03 / Variantenänderung

Welche Änderung wird isoliert verglichen?

Maßnahme oder Schaltfall gegenüber derselben Ausgangsgrundlage kenntlich machen.

Arbeitsergebnis
Variantenblatt mit geänderten und unveränderten Größen.
Abstimmung
Netzberechnung

04 / Ergebnisbezug

Wo wirkt die Variante und wo nicht?

Betroffene Betriebsmittel, Kriterien und verbleibende Grenzen zusammen auswerten.

Arbeitsergebnis
Ergebnisvergleich als Grundlage der weiteren Entscheidung.
Abstimmung
Technische Leitung / Planung

Schematische Modellzuordnung, keine hier ausgeführte Lastflussrechnung. Messdaten, Zeitraster, Berechnungsverfahren und technische Grenzen werden im konkreten Auftrag festgelegt.

VDE FNN: Technische Anschlussregeln

Vom Zusammenhang zur Arbeitsunterlage

Ein Fall.
Vier eindeutige Bezüge.

Die Betrachtung wird als Zuordnung von Frage, Arbeitsergebnis und Abstimmung dokumentiert. Der Musterstand bildet keine reale Projektprüfung ab.

WILMES / Lastfluss und Szenarien.Redaktionelles Muster

Fachliche Zuordnung: Lastfluss und Szenarien.
BetrachtungLeitfrageArbeitsergebnisAbstimmung
01ModellbasisBeschreiben alle Daten dasselbe Netz?Modellsteckbrief mit Herkunft, Stand und Abgrenzung.Netzplanung
02BetriebsfallWas wird gleichzeitig angenommen?Szenarioblatt mit Eingangsgrößen und Gleichzeitigkeiten.Netzplanung / Betrieb
03VariantenänderungWelche Änderung wird isoliert verglichen?Variantenblatt mit geänderten und unveränderten Größen.Netzberechnung
04ErgebnisbezugWo wirkt die Variante und wo nicht?Ergebnisvergleich als Grundlage der weiteren Entscheidung.Technische Leitung / Planung

Schematische Modellzuordnung, keine hier ausgeführte Lastflussrechnung. Messdaten, Zeitraster, Berechnungsverfahren und technische Grenzen werden im konkreten Auftrag festgelegt.

Fachliche Zuordnung

Netzmodell, Betriebsfälle und Ergebnisvergleich

Lastfluss und Szenarien berechnen

Welche Netzbelastung ist zu erwarten, welche Maßnahme wirkt? Wilmes berechnet vereinbarte Last-, Einspeise- und Schaltfälle auf nachvollziehbarer Modellbasis. Das Ergebnis: vergleichbare Varianten, erklärte Ursachen und transparente Aussagegrenzen.

Drei Ergebnisse für Ihren Auftrag

  1. Prüfbarer Modellstand

    Quellen, Versionen, Schaltzustände und Betriebsmitteldaten werden dokumentiert. Abweichungen zum Referenzfall und ungeklärte Annahmen bleiben sichtbar.

  2. Gerechnete Betriebsfälle

    Vereinbarte Last-, Einspeise- und Ausbauzustände mit einheitlichen Kriterien für Spannung, Auslastung und die jeweilige Entscheidungsfrage.

  3. Ergebnis- und Variantenvergleich

    Engpassorte, Ursachen und Wirkung der betrachteten Maßnahmen. Sensitivitäten und verbleibende Datenunsicherheiten werden der Entscheidung zugeordnet.

Der konkrete Umfang wird zu Beginn anhand Ihres Projektstands vereinbart.

Diese Modelldaten werden benötigt

  • Netzmodell mit Versionsstand, Topologie, Betriebsmitteldaten und gültigen Schaltzuständen.
  • Messwerte, Lastgänge, Erzeugungsprofile und Anschluss- oder Ausbauprognosen mit Zeitbezug.
  • Entscheidungsfrage, Planungsregeln, Betrachtungsgrenzen und die zu vergleichenden Maßnahmen.

Eine kurze Beschreibung genügt zum Start. Fehlende Unterlagen werden anschließend gemeinsam geklärt.

Leistungsumfang und Zuständigkeit

Die Aussage gilt für den bestätigten Modellstand und die vereinbarten Szenarien. Datenlücken werden nicht durch scheinbar genaue Ergebnisse verdeckt. Anschluss- und Investitionsentscheidungen sowie die Prüfung von Schutz und Umsetzung bleiben gesonderte Aufgaben.

Arbeitsmuster

Muster: eine Engpassursache im Variantenvergleich

Fiktive qualitative Ergebnisdarstellung, keine ausgeführte Netzberechnung. Im Beispiel ist zunächst der Abgang begrenzend; nach seiner Verstärkung wird die Trafoauslastung zum nächsten Entscheidungspunkt.

Muster: eine Engpassursache im Variantenvergleich
VarianteBefund im MusterBedeutung für die Entscheidung
A: bestehendes NetzDer betrachtete Lastfall überschreitet das vereinbarte Auslastungskriterium am Abgang.Ursache und kritischen Netzabschnitt eingrenzen; eine wirksame Maßnahme bestimmen.
B: Abgang verstärkenDer Abgang wird entlastet; bei höherer Lastannahme wird die Trafoauslastung begrenzend.Wirkung der Maßnahme und Empfindlichkeit gegenüber der Lastentwicklung gemeinsam bewerten.
C: Trafo allein verstärkenDie Grenze am unveränderten Abgang bleibt bestehen.Diese Variante löst den ursprünglichen Engpass im Muster nicht; Kombination oder andere Variante prüfen.

Ein Modell, vergleichbare Fälle, nachvollziehbare Ergebnisse

Die Berechnung beantwortet die technische Frage. Die Auswahl und Umsetzung einer Maßnahme berücksichtigt anschließend auch Betriebsgrenzen, Schutz, Aufwand und Ausbaufolge.

  1. Frage und Rechenumfang festlegen

    Netzebene, Betrachtungsraum, Kriterien, Referenzfall und zu vergleichende Varianten bestätigen.

  2. Modell prüfen

    Datenquellen, Betriebsmittel und Schaltzustände abgleichen. Den Referenzfall anhand verfügbarer Messungen plausibilisieren und Abweichungen dokumentieren.

  3. Szenarien rechnen

    Last, Einspeisung, Schaltung und Ausbaufolge gezielt variieren. Ergebnisse mit gleichem Modell- und Kriterienstand vergleichen.

  4. Ergebnisse zur Entscheidung übergeben

    Ursachen, wirksame Varianten, Sensitivitäten und offene Punkte zusammenstellen.

    Aus der Analyse eine Maßnahme ableiten

Passende Vertiefungen

Primärquellen und Stand

§ 11 EnWGAufgaben für sicheren Betrieb, Optimierung und Ausbau von Energieversorgungsnetzen

VDE FNN Anwendungsregelngültige technische Regeln und Veröffentlichungsstände für Netzplanung und Anschlussbewertung

Nächsten Projektschritt abstimmen

Beschreiben Sie kurz Ihr Vorhaben, den aktuellen Stand und das benötigte Ergebnis. Ein Gesprächstermin ist optional.

Berechnung anfragen

Ingenieurbüro Wilmes / Fachlicher Zusammenhang

Vom Fachthema
zu Ihrer Aufgabe.