Fachplanung · Baubegleitung · Sachverständigenleistungen

Fachplanung für Photovoltaik-Großanlagen

Unabhängige technische Planung und Qualitätssicherung für große Dachanlagen, Freiflächen-PV, Agri-PV und PV mit Batteriespeicher: von Machbarkeit und Netzanschluss bis Ausschreibung, Abnahme und Betrieb.

  • Elektroingenieur
  • Ingenieurbüro seit 01.02.2017
  • Netz- und Messperspektive
  • Keine Produktverkaufsberatung
Technisches Gesamtsystem PV-Feld und Batteriespeicher speisen über Wechselrichter, AC-Sammlung und Transformator in das Netz; Messung, Parkregler und Monitoring sind verbunden. PV-Feld Wechselrichter AC-Sammlung Transformator Netz BESS SCADA / Regler

Planung führt Energie-, Netz-, Daten- und Betriebsschnittstellen in einem prüfbaren System zusammen.

Planung ohne Scheinsicherheit

Nicht die Modulfläche entscheidet, sondern das Zusammenspiel der Schnittstellen.

Ingenieur- und Sachverständigenbüro Wilmes unterstützt Auftraggeber dort, wo aus Flächen, Lastdaten, Netzbedingungen, technischen Varianten und Projektzielen eine prüffähige und umsetzbare Planung werden muss. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Produkte, sondern das Gesamtsystem aus PV-Anlage, Netzanschluss, Mittelspannung, Schutz, Messung, Kommunikation, Bauausführung und Dokumentation.

Werden Netzverknüpfungspunkt, Übergabestation, Schutz- und Messkonzept, Kabelwege, Statik oder Gründung, Brandschutz, Monitoring und Bestandsdokumentation nacheinander statt gemeinsam bearbeitet, entstehen späte Planänderungen, nicht vergleichbare Angebote und unklare Verantwortlichkeiten.

Das Ziel ist die richtige Planungstiefe zum richtigen Entscheidungstor. Annahmen, Risiken und Verantwortlichkeiten bleiben sichtbar, damit Projektentwicklung, Investition, Vergabe, Bau und Betrieb auf derselben technischen Grundlage arbeiten.

Projektarten

Vier Anlagentypen, vier unterschiedliche Planungslogiken

Wählen Sie die Projektart. Alle Inhalte bleiben auch ohne JavaScript zugänglich.

Solarpark / Freiflächen-PV

Fläche, Layout, Trassen, Stationen und Netzanschluss als Gesamtsystem

  • Standort- und Restriktionsprüfung
  • CAD-/GIS-Layout und Ertragsannahmen
  • Mittelspannung, Ausschreibung und Bau-QS
Freiflächen-Projekt einordnen

Landwirtschaft und Energie

Landwirtschaftliche Hauptnutzung und Elektrotechnik gemeinsam entwickeln

  • Bewirtschaftbarkeit und Maschinenräume
  • Licht-, Wasser- und Bodenschnittstellen
  • Systemwahl, Netzanschluss und Dokumentation
Agri-PV-Projekt einordnen

Gewerbe / Industrie / Kommune

Dach, Statik, Brandschutz, Werksnetz und Betrieb koordinieren

  • Lastgang, Eigenverbrauch und Netzgrenzen
  • DC-/AC-Trassen und Werksnetzintegration
  • Bauablauf bei laufendem Betrieb
Großdach-Projekt einordnen

Speicherintegration

Anwendungsfall, Netz, EMS/SCADA und Sicherheit vor der Kapazität klären

  • Lastfälle und Betriebsstrategie
  • Schutz-, Mess- und Regelungskonzept
  • Ausschreibung und Performance-Testplan
PV+BESS-Projekt einordnen

Leistungsbild

Vom Projektbriefing bis zur Bestandsprüfung

Gesamtpaket, Teilbeauftragung, Planprüfung oder Second Opinion: mit klarer Prüftiefe und dokumentierten Verantwortungsgrenzen.

  1. 00

    Briefing und Unterlagen

    Zielsystem, Datenanforderung, Annahmenregister und erste Risikomatrix.

  2. 01

    Machbarkeit und Standort

    Restriktionen, Leistungsband, Varianten und technisches Go/No-Go.

  3. 02

    Vor- und Konzeptplanung

    Vorzugslayout, Ertragslogik, Einlinienschema und Schnittstellen.

  4. 03

    Entwurf, Netz und Nachweise

    Koordinierte Planung, Station, Schutz, Messung und Zertifizierungsschnittstelle.

  5. 04

    Ausführung und Ausschreibung

    Detailpläne, Listen, Spezifikation, Leistungsverzeichnis und Prüfplan.

  6. 05

    Vergabe

    Bietermatrix, Abweichungen, Klärungen und technische Empfehlung.

  7. 06

    Bau und Qualität

    Meilensteinprüfungen, Freigaben, Mängel- und Änderungsmanagement.

  8. 07-08

    Abnahme und Betrieb

    Inbetriebnahme, As-built, Restpunkte, Due Diligence und Ursachenanalyse.

Die Struktur dient als verständliches Projektmodell. Eine Zuordnung zu vertraglichen Leistungsphasen und zur HOAI erfolgt nur im konkreten Angebot.

Passenden Leistungsumfang klären

Konkrete Ergebnisse

Planungs- und Prüfergebnisse, mit denen Projektteams weiterarbeiten können

Standort

Restriktions- und Belegungsplan

Flächen, Abstände, Wege, Trassen, Stationierung und offene Fachbeiträge.

Ertrag

Ertrags- und Verlustmodell

Datenquellen, Verlustbaum, Verfügbarkeit, Abregelung und Annahmenregister.

DC

String- und Wechselrichterkonzept

Zuordnung, DC/AC-Verhältnis, Dimensionierung, Kabel- und Stringlisten.

AC / MS

Einlinienschaltbild

Netztopologie, Transformatoren, Übergabepunkt, Schutz, Messung und BESS.

Netz

Netzanschluss- und Nachweismatrix

Anforderungen, Daten, Verantwortliche, Zertifizierungs- und Terminstatus.

Betrieb

SCADA- und Monitoring-Anforderungen

Datenpunkte, Alarme, Rollen, Fernzugriff, Regelung und Betreiberübergabe.

Vergabe

Technische Spezifikation

Leistungsgrenzen, Schnittstellen, Prüfungen, Dokumentation und Abnahme.

Qualität

Prüf- und Inspektionsplan

Hold Points, Stichproben, Nachweise, Mängelprozess und Freigabestatus.

Übergabe

As-built- und Restpunktematrix

Dokumentenstatus, offene Mängel, Verantwortlichkeiten und Termine.

Alle Ergebnisse sind mögliche Leistungsbausteine. Erst das konkrete Angebot legt fest, was erstellt, geprüft oder koordiniert wird.

Kritische Schnittstellen

Netz, Zertifizierung, Bau und Betrieb früh zusammenführen

Netzbetreiber und Netzanschluss

Anschlussleistung, Netzebene, Netzverknüpfungspunkt, Betriebsweise, Schutz, Messung, Fernsteuerbarkeit, Blindleistungsbereitstellung und Nachweisverfahren beeinflussen Anlagenarchitektur und Terminplan.

Anlagenzertifizierung und Konformität

Zertifizierungsstelle, Anlagenplaner, Komponentenhersteller, EPC, Betreiber und Netzbetreiber benötigen konsistente Daten und Planstände. Zertifikate selbst werden durch dafür akkreditierte Stellen erstellt.

Bau- und Genehmigungsplanung

Elektrotechnische Fachplanung ersetzt keine Bauleit-, Umwelt-, Boden-, Statik-, Brandschutz- oder Agrarfachplanung. Sie muss deren Ergebnisse jedoch technisch integrieren.

Betrieb und Asset Management

Schon in der Ausschreibung wird festgelegt, welche Daten, Alarme, Prüfprotokolle, Ersatzteile und Bestandsunterlagen Betreiber für einen sicheren Betrieb benötigen.

Auftraggeber

Technische Entscheidungen für unterschiedliche Rollen belastbar machen

Projektentwickler

Machbarkeit, Netzrisiken, Planungskoordination, Ausschreibung und investorenfähige Unterlagen.

Investoren und Banken

Technische Due Diligence, Ertrags-/CAPEX-Plausibilität, Baufortschritt und Red Flags.

Kommunen

Varianten, Beschlussgrundlagen, technische Vergabe und unabhängige Qualitätssicherung.

Gewerbe und Industrie

Großdach, Werksnetz, Lastgang, Mittelspannung, BESS und Umsetzung im laufenden Betrieb.

Landwirtschaft

Agri-PV-Systemwahl, Bewirtschaftungsschnittstellen, Netz und interdisziplinäre Koordination.

EPC und Betreiber

Planprüfung, Schnittstellen, Bau-QS, Abnahme, Bestandsdokumentation und Ursachenanalyse.

Christopher Wilmes an einem Ladepark mit Photovoltaiküberdachung
Technische Einordnung auf einer Photovoltaik-Dachanlage.

Technische Vertrauensgrundlage

Elektrotechnische Tiefe, Netzperspektive und klare fachliche Grenzen

Christopher Wilmes verbindet elektrotechnische Fachplanung mit Erfahrung an den Schnittstellen von Energieinfrastruktur, Netzbetrieb und Messstellenbetrieb. Das Ingenieurbüro besteht seit dem 01.02.2017 und positioniert sich als unabhängige fachliche Instanz statt als Produktverkäufer.

  • Planung und Prüfung mit dokumentierten Annahmen
  • klare Rollen- und Schnittstellenmatrix
  • modulare Beauftragung statt pauschalem „Alles aus einer Hand“
  • keine Rechtsberatung oder Freigabe ohne konkrete Unterlagen

Fachlich verantwortlicher Ansprechpartner: Christopher Wilmes. Letzte wesentliche Aktualisierung: 12. Juli 2026.

Qualifikation und Arbeitsweise ansehen

Regelwerk

Projektbezogen, versionssicher und ohne pauschale Normenversprechen

Je nach Projekt können unter anderem VDE-AR-N 4105 oder VDE-AR-N 4110, DIN VDE 0100-712, IEC/DIN EN 62446 sowie bei Agri-PV DIN SPEC 91434 oder DIN SPEC 91492 relevant sein. Maßgeblich sind die im konkreten Projekt gültigen Fassungen, Netzbetreiberanforderungen, Genehmigungen und Verträge.

Die Aufzählung ist nicht vollständig und ersetzt keine Normen-, Genehmigungs- oder Rechtsprüfung.

Häufige Fragen

Vor der Beauftragung

Klare Antworten zu Umfang, Rollen und Grenzen.

Kann nur eine einzelne Planungsphase beauftragt werden?

Ja. Möglich sind klar abgegrenzte Teilaufträge wie Machbarkeit, Netzanschluss, Planprüfung, Ausschreibung, Angebotswertung, Baubegleitung, Abnahme oder technische Due Diligence. Scope, Eingangsdaten und Ergebnis werden schriftlich definiert.

Bearbeitet Wilmes Freiflächen- und Agri-PV-Projekte?

Ja, als unterschiedliche Projektarten. Bei Agri-PV müssen landwirtschaftliche Hauptnutzung und technische Anlage gemeinsam geplant werden. Agronomische und genehmigungsrechtliche Leistungen werden durch qualifizierte Fachbeteiligte eingebunden.

Unterstützt Wilmes beim Mittelspannungs-Netzanschluss?

Der mögliche Umfang reicht von der Netzausgangsprüfung über Einlinienschaltbild, Station, Schutz und Messung bis zur Koordination von Netzbetreiber- und Zertifizierungsschnittstellen. Die Anschlussentscheidung liegt beim Netzbetreiber.

Übernimmt Wilmes Baubegleitung und Abnahme?

Bei entsprechender Beauftragung werden technisch relevante Meilensteine, Plan- und Dokumentenstände, Stichproben, Mängel und Restpunkte begleitet. Unternehmer-, Bauleitungs- und Betreiberpflichten bleiben abgegrenzt.

Ist Wilmes öffentlich bestellt und vereidigt?

Diese Seite behauptet keine öffentliche Bestellung oder Vereidigung. Angeboten werden Sachverständigenleistungen mit definierter technischer Fragestellung, Methode, Tatsachengrundlage und dokumentierten Grenzen.

Welche Unterlagen sind zum Start sinnvoll?

Projektart, Standort, Zielgröße, Projektphase, aktuelle Entscheidung sowie vorhandene Lage-/Dachpläne, Netzunterlagen, Lastgänge, Layouts, Einlinienschaltbilder, Angebote oder Prüf-/Betriebsdaten.

Projektbriefing

Ihr PV-Großprojekt technisch einordnen

Beschreiben Sie Projektart, Standort, Phase und die aktuell offene Entscheidung. Auf dieser Grundlage lässt sich klären, ob ein Dokumentencheck, eine Teilplanung, Baubegleitung oder ein umfassenderes Mandat sinnvoll ist.

  • keine Auftragserteilung durch Absenden
  • klare fachliche Rückmeldung zum möglichen Scope
  • sensible Projektdateien erst über abgestimmten sicheren Kanal

Sensible Projektdateien werden erst nach Abstimmung über einen geeigneten sicheren Übertragungsweg ausgetauscht. Hinweise zur Verarbeitung stehen in der Datenschutzerklärung.

Projektbriefing öffnen
2

Anlagen- und Layoutlogik

Geklärt wird: Modulflächen, Wechselrichterkonzept, DC-/AC-Schnittstellen, Speicheroptionen, Eigenverbrauch und Betriebsmodell.

Ergebnis: belastbare Variantenbasis statt einzelner Produktannahmen.

3

Netzanschluss und Schutztechnik

Geklärt wird: Anschlussleistung, Übergabepunkt, Messkonzept, Schutzkonzept, Netzbetreiberanforderungen und technische Nachweise.

Ergebnis: Liste der Netzanschluss- und Abstimmungspunkte.

4

Umsetzung und Vergabe

Geklärt wird: Leistungsbeschreibung, Schnittstellen zu Dach, Statik, Brandschutz, Elektroinstallation, Monitoring und Dokumentation.

Ergebnis: technische Grundlage für Angebot, Vergabe, Umsetzung oder Prüfpfad.