HOAI
Christopher Wilmes mit Bauplan im Rohbau eines Neubaus mit Elektroinstallation
HOAI für Energie, Elektro und TGA

HOAI Honorarorientierung

Stand: Juni 2026

Ein kompakter Einstieg in die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, mit Fokus auf die Leistungsbereiche, die für Wilmes-Projekte praktisch relevant sind.

Schneller Einstieg

Drei Bausteine für bessere Honorartransparenz

Die HOAI ist kein Ersatz für Vertrag, individuelles Angebot oder rechtliche Prüfung. Sie ist eine belastbare gemeinsame Sprache für Umfang, Kostenbasis, Leistungsphasen und nachvollziehbare Honorarorientierung.

Was verbindlich ist

Verbindlich sind der konkrete Auftrag, die vereinbarten Leistungen, die Vertragsunterlagen und im Zweifel der amtliche HOAI-Volltext. Rechtliche Bewertungen oder Honorarstreitigkeiten gehören in eine gesonderte juristische Prüfung.

Was Orientierung bleibt

Übersicht, Einordnung und Rechner liefern eine fachlich nachvollziehbare Modellrechnung. Sie zeigen Größenordnung, Einflussfaktoren und Plausibilität, ersetzen aber kein individuelles Angebot und keine verbindliche Honorarvereinbarung.

HOAI verstehen

Leicht verständliche Erklärung zur Funktion der HOAI, zu anrechenbaren Kosten, Leistungsphasen und zur Einordnung von Elektro-, PV- und TGA-Leistungen.

HOAI-Infos öffnen

Gesetzestext prüfen

Der aktuell gültige amtliche Gesetzestext ist direkt eingebunden und mit Gesetze im Internet verlinkt.

Zur Honorarordnung

Honorar rechnen

Erst anrechenbare Kosten nach relevanten Kostengruppen erfassen, dann die HOAI-orientierte Berechnung ausgeben und als PDF-Druckansicht erstellen.

HOAI-Rechner starten

Konkrete Entscheidungshilfe

Was diese Leistung konkret klärt

Die HOAI-Seite liefert Orientierung für technische Planungsleistungen, ohne eine verbindliche Honorar- oder Rechtsprüfung zu ersetzen.

Konkrete Arbeitsergebnisse

  • Einordnung des Leistungsbildes
  • Hinweise zu anrechenbaren Kosten und Annahmen
  • Grenzen von Rechner und Modellrechnung
  • Fragen für die nächste Planungsabstimmung

Nicht geeignet, wenn

  • eine rechtsverbindliche Honorarprüfung verlangt wird
  • Projektumfang und Leistungsbild ungeklärt sind
  • die Modellrechnung als Angebot verstanden werden soll

Beispielhafte Ausgangslage

Ein Auftraggeber wollte ein Planungshonorar einschätzen, hatte aber Leistungsumfang und Bestandsrisiken noch nicht sauber beschrieben. Die Orientierung half, die richtigen Fragen vor einer Beauftragung zu stellen.

AusgangsfrageWas geprüft wirdErgebnis für den Kunden
Honorar soll grob eingeordnet werdenLeistungsbild, Kostenannahmen und Projektphaseplausiblere Orientierung
Planungsauftrag ist unscharfSchnittstellen, Bestand und Leistungsumfangbessere Beauftragungsgrundlage
Rechnerwert wirkt eindeutigModellgrenzen und Projektrisikenkeine Scheinsicherheit

Für eine belastbare Einordnung reichen zum Start meist Ausgangslage, Ziel, vorhandene Unterlagen und die konkrete Entscheidung, die vorbereitet werden soll.

Projekt kurz einordnen

Vertrauensgrundlage

Technische Entscheidungen brauchen belastbare Einordnung

Dr.-Ing. Christopher Wilmes verbindet elektrotechnische Fachplanung, Netzbetreiber-/MSB-Praxis und technische Prüfungen. Das Ingenieurbüro besteht seit dem 01.02.2017 und arbeitet entscheidungsorientiert, nachvollziehbar und mit klaren fachlichen Grenzen.

Qualifikation

Dr.-Ing. der Elektrotechnik mit Schwerpunkt auf Energieinfrastruktur, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb und anspruchsvollen elektrotechnischen Fragestellungen.

Projektpraxis

Typische Auftraggeber sind Netzbetreiber, Stadtwerke, Messstellenbetreiber, Kommunen, Unternehmen, Bildungsträger und Beteiligte in Schaden- oder Nachweisfragen.

Typische Projektarten

Anschlussbewertung, TAB und §14a, Smart Meter Rollout, PV/Speicher, Ladeinfrastruktur, IT-/OT-Abgrenzung, technische Prüfung und Schulung.

Klare Grenzen

Technische Einordnung, Fachplanung und Schulung ersetzen keine Rechtsberatung, keine Betreiberentscheidung und keine Ausführungsfreigabe ohne Prüfung der konkreten Unterlagen.