Dozent für KKS & Explosionsschutz

Fachseminare für Betreiber, Industrie und technische Bildungsträger

Dozent für kathodischen Korrosionsschutz (KKS), Explosionsschutz und Maschinensicherheit

Technische Spezialthemen werden als klar abgegrenzte Inhouse-Schulung, Workshop oder Fachvortrag aufgebaut. Dr.-Ing. Christopher Wilmes stimmt Lernziele, Regelwerksbezug, Praxisfälle und Ergebnistiefe auf Zielgruppe und Anlass ab. Im Mittelpunkt stehen belastbare Orientierung und der Transfer in technische Entscheidungen, nicht pauschale Befähigungs- oder Freigabeversprechen.

KKS eindeutig definiertQuellenstand nachvollziehbarPraxisgrenzen benannt
Dr.-Ing. Christopher Wilmes als Referent bei einem Fachvortrag zur Energieplanung
Fachvermittlung mit klarer Trennung zwischen Regelwerk, Betreiberverantwortung und projektspezifischer Prüfung.

Drei Fachgebiete, klare Grenzen

Kathodischer Korrosionsschutz, Explosionsschutz und Maschinensicherheit berühren sich in Anlagenpraxis, Dokumentation und Instandhaltung. Sie folgen jedoch unterschiedlichen Schutzlogiken und Regelwerken. Deshalb werden Leistungen nicht zu einem allgemeinen Sicherheitspaket vermischt, sondern pro Modul mit Schutzobjekt, Rollen, Ausgangsdaten und fachlicher Grenze definiert.

Kathodischer Korrosionsschutz (KKS)

Schutzprinzip, Schutzstromsysteme, Messstellen, Fremdstrombeeinflussung, Dokumentation sowie Schnittstellen zu Planung, Betrieb und Instandhaltung. Als fachlicher Rahmen dienen unter anderem DVGW GW 10 und DIN EN ISO 15589-1.

Korrosionsschutz

Explosionsschutz

Gefährdungsbeurteilung, Zonenkonzept, Zündquellen, Schutzmaßnahmen, Explosionsschutzdokument und Prüfanforderungen werden entlang von GefStoffV, BetrSichV, ATEX und den einschlägigen TRGS/TRBS eingeordnet.

Ex-Schutz

Maschinensicherheit

Risikobeurteilung, elektrische Ausrüstung, Sicherheitsfunktionen, wesentliche Veränderung und Betreiber-/Herstellerschnittstellen werden mit Blick auf den Übergang zur EU-Maschinenverordnung strukturiert.

Maschinen und Anlagen

Elektrotechnische Schnittstellen

Erdung, Potentialausgleich, Blitzschutz, Messpraxis und organisatorische Schutzmaßnahmen werden nur dort vertieft, wo sie für das vereinbarte Schutzkonzept und die Zielgruppe relevant sind.

Schnittstellen

Fallwerkstatt

Teilnehmende bearbeiten anonymisierte oder vom Auftraggeber freigegebene Fälle: Ausgangslage erfassen, offene Daten markieren, Rollen trennen und einen prüfbaren nächsten Schritt formulieren.

Transfer

Update- und Quellenmodul

Regelwerksänderungen werden mit Ausgabestand, Geltungsbereich und Übergangsfrist dokumentiert. So bleibt erkennbar, welche Aussage aus welcher Quelle abgeleitet wurde.

Nachvollziehbarkeit
Leistungsgrenze

Eine Schulung ersetzt weder die anlagenbezogene Gefährdungsbeurteilung noch Planung, Prüfung, Konformitätsbewertung, Betreiberfreigabe oder die Bestellung einer befähigten Person. Solche Leistungen benötigen einen gesonderten Auftrag und die dafür erforderlichen Unterlagen und Qualifikationen.

Konkrete Lernziele

  • Schutzaufgabe, Anlagenkontext und einschlägige Rollen vor einer technischen Bewertung sauber benennen.
  • Erforderliche Ausgangsdaten, Nachweise und Messinformationen von bloßen Annahmen trennen.
  • Typische Schnittstellen zwischen Betreiber, Planung, Instandhaltung, Prüfung und Hersteller erkennen.
  • Regelwerksaussagen mit Quelle und Ausgabestand dokumentieren, statt sie als pauschale Merkregel weiterzugeben.
  • Praxisfälle auf offene Punkte, Fehlannahmen und notwendige nächste Prüfhandlungen untersuchen.
  • Erkennen, wann internes Wissen genügt und wann eine anlagenbezogene Fachprüfung erforderlich ist.

Vom Anlass zum Seminarergebnis

Auftrag und Zielgruppe klären

Anlass, Rollen, Vorwissen, Anlagenbezug, gewünschte Tiefe und ausdrücklich nicht geschuldete Leistungen werden vorab festgehalten.

Quellenrahmen festlegen

Rechtsgrundlagen, technische Regeln, kundenspezifische Vorgaben und deren Ausgabestände bilden ein nachvollziehbares Quellenregister.

Praxisfälle didaktisch aufbauen

Beispiele werden auf die reale Entscheidungssituation der Teilnehmenden zugeschnitten, ohne fehlende Projektdaten zu erfinden.

Transfer nachweisen

Je nach Format entstehen Falllösung, Entscheidungscheck, Fragenkatalog, Maßnahmenliste oder dokumentierte Transferaufgabe.

Formate und Ergebnisse

FormatSinnvolle EingangsdatenGreifbares Ergebnis
FachvortragZielgruppe, Anlass, Zeitrahmen, gewünschter QuellenstandStrukturierter Überblick, Quellenliste und klar benannte Handlungsgrenzen
Inhouse-SeminarRollen, Vorkenntnisse, interne Prozesse, freigegebene FallbeispieleTeilnehmerunterlage, Fallaufgaben und Transfercheck für den Arbeitsalltag
WorkshopKonkrete Fragestellung, vorhandene Unterlagen, offene EntscheidungenModerierte Arbeitsstruktur, Fragen-/Maßnahmenliste und dokumentierte nächste Schritte
Update-ModulBisheriger Wissensstand, relevante Regelwerksänderung, betroffene RollenÄnderungsübersicht mit Ausgabeständen, Auswirkungen und Klärungsbedarf

Passender Auftrag oder separate Fachleistung?

Passend als Schulung oder Workshop

  • Ein Team benötigt ein gemeinsames fachliches Begriffs- und Rollenverständnis.
  • Regelwerksänderungen sollen in betriebliche Fragen übersetzt werden.
  • Praxisfälle sollen strukturiert analysiert und diskutiert werden.
  • Ein Bildungsträger benötigt Lernziele, Agenda und belastbare Abgrenzung.

Separat zu beauftragen

  • Eine konkrete Anlage soll geplant, gemessen, geprüft oder freigegeben werden.
  • Eine Gefährdungsbeurteilung oder ein Explosionsschutzdokument muss erstellt werden.
  • Eine Konformitätsbewertung oder rechtliche Einzelfallbewertung wird benötigt.
  • Eine formale Qualifikation, Bestellung oder Anerkennung soll erteilt werden.

Primärquellen und Regelwerk

Die konkrete Agenda wird auf den vereinbarten Themenumfang zugeschnitten. Für die fachliche Einordnung sind insbesondere folgende offizielle Quellen beziehungsweise Norm-Metadaten relevant:

Quellenstand dieser Übersicht: 15. August 2026. Für eine konkrete Durchführung werden Aktualität, Geltungsbereich und kundenspezifische Vorgaben erneut geprüft. Normtexte werden nicht frei vervielfältigt; maßgeblich sind die jeweils rechtmäßig bezogenen Originalausgaben.

Häufige Fragen

Wofür steht KKS auf dieser Seite?

KKS steht hier für kathodischen Korrosionsschutz. Falls mit KKS das Kraftwerk-Kennzeichensystem gemeint ist, wird dieses als eigener Auftrag mit eigener Themenabgrenzung behandelt.

Können KKS, Explosionsschutz und Maschinensicherheit kombiniert werden?

Ja, wenn eine echte betriebliche Schnittstelle besteht. Die Module behalten dennoch ihre eigenen Schutzobjekte, Regelwerke und Verantwortungsgrenzen; sie werden nicht zu einer pauschalen Sicherheitsschulung vermischt.

Erteilt das Seminar eine formale Befähigung oder Anlagenfreigabe?

Nein. Eine allgemeine Schulung ersetzt keine betriebliche Bestellung, Prüfung, Konformitätsbewertung oder Anlagenfreigabe. Eine formale Nachweis- oder Anerkennungsform muss vorab ausdrücklich geklärt und belastbar belegt werden.

Welche Unterlagen werden für ein Inhouse-Format benötigt?

Hilfreich sind Zielgruppe und Rollen, Vorkenntnisse, Anlass, gewünschte Dauer, relevante interne Vorgaben sowie freigegebene Beispiele oder Fragestellungen. Personen- und Kundendaten werden für die erste Einordnung nicht benötigt.

Sind Präsenz-, Online- und Workshop-Formate möglich?

Die passende Form richtet sich nach Lernziel und Praxisanteil. Regelwerksupdates und Grundlagen sind online möglich; interaktive Fallarbeit, Demonstrationen oder anlagennahe Themen sprechen häufig für Präsenz oder ein hybrides Konzept.

Spezialthema abstimmen

Für eine erste fachliche Einordnung genügen Thema, Zielgruppe, Anlass, gewünschte Dauer, vorhandene Unterlagen und das erwartete Ergebnis. Daraus entsteht ein klar abgegrenztes Format mit nachvollziehbarem Quellenrahmen.

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