PV-Kosten & Rentabilitätschecker
Christopher Wilmes bei der technischen Prüfung einer Photovoltaik-Dachanlage

PV, Netzanschluss und Energieplanung

PV-Kosten & Rentabilitätschecker

Stand: Juni 2026

Der ROI-Rechner verbindet technische Kostenannahmen mit Erlös, OPEX und Finanzierung für eine schnelle Projektentscheidung.

PV-Rentabilität seriös einordnen

Der Rechner liefert Orientierung, keine Scheinsicherheit

Eine PV-Erstindikation ist nur dann hilfreich, wenn die Annahmen sichtbar bleiben. Deshalb gehören Projektgröße, Kostenbasis, Ertrag, Eigenverbrauch, Einspeisung, Finanzierung und technische Grenzen zusammen auf den Tisch.

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Kostenannahmen

Geklärt wird: kWp-Größe, Dach- oder Freifläche, Netzanschlussentfernung, Trafostation, Schutztechnik, Betriebskosten, Wartung und mögliche Zusatzaufwände.

Ergebnis: eine nachvollziehbare Kostenbandbreite statt einer Angebotszusage.

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Ertrag und Eigenverbrauch

Geklärt wird: spezifischer Jahresertrag, Lastgang, Verbrauchsprofil, Eigenverbrauchsanteil, Speicherlogik und Einspeiseerlös.

Ergebnis: ein Szenario, das technische Nutzung und kaufmännische Wirkung trennt.

3

Finanzierung und Sensitivität

Geklärt wird: Investition, Strompreisannahme, Preissteigerung, Zins, Betrachtungsdauer, OPEX und Degradation.

Ergebnis: Amortisation und Kapitalwirkung als Modellrechnung mit erkennbaren Stellschrauben.

4

Grenzen der Erstindikation

Nicht ersetzt werden: Netzanschlusszusage, Statikprüfung, Brandschutzbewertung, Steuer-/Rechtsberatung, verbindliches Angebot, Vergabeprüfung und detaillierte Ausführungsplanung.

Ergebnis: klare nächste Prüffragen vor einer Investitionsentscheidung.

Beispielrechnung als Denkmodell

Beispiel: Ein Gewerbedach mit 300 kWp wird nicht allein über den Modulpreis bewertet. Entscheidend sind Netzanschlussweg, Eigenverbrauch im Tagesprofil, mögliche Lastspitzen, OPEX, Finanzierung, Monitoring und die Frage, ob Speicher oder Ladeinfrastruktur den Nutzen verändern.

Das Ergebnis sollte deshalb nicht lauten „lohnt sich sicher“, sondern: Welche Annahme treibt die Wirtschaftlichkeit, welche Unterlage fehlt und ob eine detaillierte Planung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Projekt-Kontaktmöglichkeit vor Produkt- oder Angebotslogik

Wenn der Rechner eine interessante Erstindikation zeigt, ist der nächste seriöse Schritt die technische Plausibilisierung: Lastgang, Netzanschluss, Dach-/Bestandssituation, Messkonzept, Betreiberpflichten und Umsetzungsrisiken werden vor einer Angebotsentscheidung geordnet.

Überschlagsrechnung statt Angebotskalkulation

Die tatsächlichen Kosten hängen insbesondere von Statik, Netzanschluss, Trafostation, Schutztechnik, Baugrund, Genehmigung, Vermarktungsmodell und Netzbetreiberanforderungen ab. Das Ergebnis ersetzt keine technische Planung und keine Netzanschlussprüfung.

PV-Kosten & Rentabilität berechnen

Alle Werte sind netto gedacht und können für das konkrete Projekt angepasst werden.

Projekt und Fläche

Projektart
ha nutzbare Ausgangsfläche

Region und Netzanschluss

Erlöse und Finanzierung

wird beim Bundeslandwechsel regional vorbelegt
0 = automatische Grobschätzung

Auswertung

Was der Rechner sichtbar macht

Photovoltaik entscheidet sich selten am Modulpreis allein. Netzanschluss, Vermarktung, Eigenverbrauch, Baugrund und Finanzierung sind oft die eigentlichen Stellschrauben.

Kostenkorridor statt Scheingenauigkeit

Die Ausgabe zeigt PV-Anlage, Netzanschluss und regionalen Faktor getrennt. So bleibt erkennbar, ob ein Projekt am Generatorpreis oder an der Anschlussseite hängt.

Ertrag und Erlöse getrennt betrachtet

Der Rechner unterscheidet Einspeisung, optionalen Eigenverbrauch, OPEX und Direktvermarktung. Dadurch wird der Cashflow nachvollziehbar.

ROI mit klarer Einordnung

Die Amortisation wird nicht nur als Zahl ausgegeben, sondern in eine wirtschaftliche Bewertung übersetzt: kritisch, schwach, prüfenswert oder attraktiv.

FAQ

Häufige Fragen zum PV-ROI

Die Berechnung ist bewusst transparent gehalten, damit Projektentscheidungen früh belastbarer werden.

Ist das Ergebnis ein Angebot?

Nein. Es ist eine überschlägige Erstindikation. Ein belastbares Angebot braucht technische Planung, Netzanschlussprüfung, Begehung, Statik, Schutzkonzept und konkrete Liefer-/Ausführungspreise.

Warum wird der Netzanschluss separat berechnet?

Weil der Netzanschluss bei größeren Anlagen oft über die Wirtschaftlichkeit entscheidet. Entfernung, Spannungsebene, Trafostation, Schutztechnik, Zählerkonzept und Netzbetreiberanforderungen können erhebliche Abweichungen auslösen.

Welche Werte sind aktuell vorbelegt?

Die Voreinstellungen orientieren sich an marktüblichen Kostenkorridoren, Fraunhofer-ISE-Stromgestehungskosten und den im Juni 2026 veröffentlichten EEG-/Marktwertinformationen der Bundesnetzagentur. Alle wirtschaftlichen Werte bleiben veränderbar.

Wann ist eine PV-Anlage wirtschaftlich interessant?

Kurze Netzanschlusswege, hoher Eigenverbrauch, gute Einstrahlung, einfache Bauausführung und stabile Finanzierung verbessern die Amortisation. Lange Trassen, Sonderbauwerke oder geringe Erlöse verschlechtern sie.

Konkrete Entscheidungshilfe

Was diese Leistung konkret klärt

Der Rechner soll Annahmen transparent machen und nicht den Eindruck einer garantierten Wirtschaftlichkeitszusage erzeugen.

Konkrete Arbeitsergebnisse

  • Annahmenliste für Investition, Verbrauch und Ertrag
  • Hinweise zu Sensitivitäten
  • Grenzen der Modellrechnung
  • Kontaktmöglichkeit zur projektspezifischen Prüfung

Nicht geeignet, wenn

  • eine Finanzierungs- oder Steuerberatung erwartet wird
  • Messdaten, Verbrauch und Projektziel nicht plausibel sind
  • das Ergebnis als Garantie verstanden werden soll

Beispielhafte Ausgangslage

Bei zwei ähnlich teuren PV-Angeboten entschied nicht der Bruttopreis, sondern die Annahmen zu Verbrauch, Speicher, Lastspitzen und künftiger Nutzung.

AusgangsfrageWas geprüft wirdErgebnis für den Kunden
Wirtschaftlichkeit wirkt unklarInvestition, Eigenverbrauch, Speicher und Strompreisannahmentransparentere Modellrechnung
Angebote unterscheiden sich starktechnische Annahmen und Vergleichsgrundlagenbessere Frage an Anbieter
Entscheidung steht kurz bevorRisiken, Grenzen und fehlende Datensicherere Projektprüfung vor Beauftragung

Für eine belastbare Einordnung reichen zum Start meist Ausgangslage, Ziel, vorhandene Unterlagen und die konkrete Entscheidung, die vorbereitet werden soll.

Projekt kurz einordnen

Vertrauensgrundlage

Technische Entscheidungen brauchen belastbare Einordnung

Dr.-Ing. Christopher Wilmes verbindet elektrotechnische Fachplanung, Netzbetreiber-/MSB-Praxis und technische Prüfungen. Das Ingenieurbüro besteht seit dem 01.02.2017 und arbeitet entscheidungsorientiert, nachvollziehbar und mit klaren fachlichen Grenzen.

Qualifikation

Dr.-Ing. der Elektrotechnik mit Schwerpunkt auf Energieinfrastruktur, Netzbetrieb, Messstellenbetrieb und anspruchsvollen elektrotechnischen Fragestellungen.

Projektpraxis

Typische Auftraggeber sind Netzbetreiber, Stadtwerke, Messstellenbetreiber, Kommunen, Unternehmen, Bildungsträger und Beteiligte in Schaden- oder Nachweisfragen.

Typische Projektarten

Anschlussbewertung, TAB und §14a, Smart Meter Rollout, PV/Speicher, Ladeinfrastruktur, IT-/OT-Abgrenzung, technische Prüfung und Schulung.

Klare Grenzen

Technische Einordnung, Fachplanung und Schulung ersetzen keine Rechtsberatung, keine Betreiberentscheidung und keine Ausführungsfreigabe ohne Prüfung der konkreten Unterlagen.