Seminar SCADA, IEC & OT-Sicherheit

Stand: Juni 2026

Christopher Wilmes als Referent bei einem Fachvortrag zur Energieplanung

Rollenbezogene Weiterbildung

SCADA, IEC-Kommunikation und OT-Sicherheit an realen Betriebs- und Testfällen vermitteln

Ein wirksames Fachseminar verbindet Begriffe, Systemarchitektur und Normquellen mit den Entscheidungen der Teilnehmenden im Alltag. Statt einer reinen Folien- oder Produktübersicht werden Signalwege, Bedienfälle, Kommunikationsstörungen, Schutzgrenzen, Fernzugriff, Tests und Wiederanlauf an nachvollziehbaren Fallbeispielen bearbeitet.

Rollen und Vorwissen sind heterogen

Netzbetrieb, Planung, IT, Schutztechnik und Management benötigen unterschiedliche Tiefe und Entscheidungssituationen.

Normlisten ersetzen Verständnis

Nummern und Begriffe werden vorgestellt, ohne Datenmodell, Signalweg, Betriebswirkung oder Prüfschritt zu verbinden.

Transfer endet mit dem Seminartag

Es fehlen eigene Fallarbeit, Ergebnisartefakt, offene Punkte, Verantwortliche und ein konkreter nächster Schritt.

Vom Teilnehmerbedarf zum anwendbaren technischen Transfer

ArbeitsfeldBearbeitungArbeitsergebnis
BriefingZielgruppen, Rollen, Anlagen, Systeme, Vorwissen, aktuelle Probleme und gewünschte Entscheidungen erfassen.Teilnehmer- und Lernzielmatrix
QuellenstandRelevante IEC-, BSI-, Betreiber- und Systemunterlagen mit Stand und Geltungsbereich vorbereiten.Quellen- und Begriffsblatt
ModuldesignSCADA-Architektur, Signalsemantik, IEC 60870/61850, IT/OT-Grenzen, Fernzugriff und Betrieb verknüpfen.rollenbezogener Seminarfahrplan
FallarbeitNormal-, Bedien-, Kommunikations-, Sicherheits-, Fehler- und Wiederanlauffälle anhand einer Systemskizze bearbeiten.Fallkarten und Arbeitsblätter
LernnachweisBegriffsverständnis, Entscheidungsweg, Signal- oder Datenfluss und geeigneten Prüfschritt sichtbar machen.Transferaufgabe und Ergebnischeck
NachbereitungOffene technische Fragen, Verantwortungen, Quellenprüfung, interne Umsetzung und Aktualisierung terminieren.Transfer- und Aktualisierungslog

Arbeitsablauf

  1. 1

    Rollen, Vorwissen und reale Betriebsfragen aufnehmen

  2. 2

    Quellenstand und modulare Lernziele abstimmen

  3. 3

    Fälle, Übungen und Ergebnisartefakte durchführen

  4. 4

    Transfer, offene Punkte und Aktualisierung nachhalten

Beteiligte Rollen

  • Netzführung und Anlagenbetrieb
  • Leitsystem- und Stationsautomatisierung
  • Schutz- und Elektrotechnik
  • IT/OT-Architektur und Informationssicherheit
  • Projekt-, Beschaffungs- und Führungsverantwortliche

Benötigte Eingaben

  • Teilnehmerrollen und Vorwissen
  • eingesetzte Systeme, Protokolle und Anlagenbereiche
  • typische Störungen, Änderungen oder Projektfragen
  • interne Vorgaben und verfügbare Systemunterlagen
  • gewünschtes Format, Dauer und Transferziel

Klare Grenzen

  • keine Zertifizierung oder formale Befähigungsbescheinigung
  • keine herstellerspezifische Produkt- oder Bedienerschulung ohne gesonderte Unterlagen und Freigaben
  • keine Betriebs-, Schalt- oder Sicherheitsfreigabe durch die Seminarteilnahme

Arbeitsprobe

Musterartefakt: Betriebsfall-Lernkarte

Die Lernkarte führt von Ereignis und Signalweg über Entscheidung und Sicherheitsgrenze bis zum geeigneten Nachweis.

  • Rolle und Ausgangslage
  • System-, Signal- und Kommunikationsweg
  • Normal-, Grenz- oder Fehlerfall
  • Entscheidung, Freigabe und Rückfallweg
  • Test, Evidenz und Transferaufgabe

Passende Vertiefungen

Primärquellen und Stand

IEC 60870-5-Reiheoffizielle IEC-Publikationsreihe für Fernwirkeinrichtungen und -systeme

IEC 61850-Reiheoffizielle IEC-Publikationsreihe für Kommunikationsnetze und -systeme der Energieautomatisierung

BSI ICS-Security-Kompendiumoffizielle Orientierung zur Absicherung industrieller Steuerungs- und Automatisierungssysteme

§ 11 EnWGgesetzlicher Rahmen für sicheren und zuverlässigen Netzbetrieb

Seminarbedarf klären

Nennen Sie Teilnehmerrollen, Vorwissen, eingesetzte Systeme oder Protokolle, typische Betriebsfragen, gewünschten Umfang und das konkrete Transferziel.

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